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Der Frühjahrsstammtisch fand am 17. April 2011 um 11 hct im Hotel Loen statt. Bei herrlichem Sonnenschein genossen die Bructerer den Vormittag auf der Terrasse mit Blick auf die Berkel.
Zu einem Festvortrag unter der Überschrift "Meum est propositum in taberna mori - der Wein als studentischer Stoff" war Dr. cer. Raimund Lang aus dem hohen Norden am 12. November nach Stadtlohn gekommen. Auf Einladung der Bructeria sprach der Schauspieler, Synchronsprecher und Studentenhistoriker vor knapp 50 Korporierten aus ganz Deutschland, die anlässlich des 108. Stiftungsfestes der Bructeria an die Berkel gekommen waren. "Das Bier ist zwar heute das Getränk, das in studentischen Kreisen am weitesten verbreitet ist, der Wein ist aber eigentlich der ältere studentische Stoff", so Lang.
Anhand viele historischer Gegebenheiten und alter Liedtexte wies er in einer kurzweiligen und interessanten Rede nach, dass das Bier den Wein erst relativ spät von den Kneiptafeln der Studenten verdrängte. So stellte Lang bekannte Texte in ihren historischen Kontext und machte deutlich, an wie vielen Stellen und in wie vielen Liedern der Wein als Getränk auftaucht. Natürlich lies es sich die Festgesellschaft nicht nehmen, selbst das eine oder andere Lied anzustimmen und die Festkneipe stimmungsvoll ausklingen zu lassen.
Guter Zuspruch beim Herbststammtisch
Zum Herbststammtisch trafen sich am 24. Oktober 2010 neun Bructerer. In fröhlicher Runde konnte ein Spe-Fuchs begrüßt werden und ein Neustadtlohner mit dem blau-weiß-roten Band an die Bructeria gefesselt werden. Darüber hinaus gab es Informationen zu alten Ölmühle, die bis im zweiten Weltkrieg gegenüber der heutigen Konstanten gestanden hatte.
Domkapitular sprach bei Bructeria
Zum 109. Stiftungsfest hatte der Akademische Ferienzirkel Bructeria zu Stadtlohn eingeladen und über 60 Korporierte aus ganz Deutschland besuchten die Festkneipe am 11. November 2011. Damit konnten die Stadtlohner Akademiker einen neuen Besucherrekord in ihr Geschichtsbuch eintragen. Als Festredner war Domkapitular Ulrich Bonin aus Berlin angereist. Der Verbandsseelsorger des Cartellverbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen sprach zum Thema “Echt korporiert sein”. Als intimer Kenner der deutschsprachigen Couleurstudentenszene verstand es Bonin den Bogen vom Lebensbund der Verbindungen zu schlagen hin zum Gegenwartskatholizismus mit all seinen Ausprägungen. “Wir sind Akademiker, wir sind Korporierte und haben etwas geleistet, darauf sollten wir stolz sein”, so der Theologe, denn nur wer stolz auf sich selber sei und sich selber liebe, der könne auch den Nächsten als Menschen anerkennen. “Und nur so können wir Gott lieben.”
Neben der kurzweiligen Festrede hatte der Senior der Bructeria wieder eine bunte Folge von Liedern für die buntbemützten Scharen vorbereitet, wie immer stimmungsvoll begleitet vom virtuosen Pianospiel der Bierorgel.
Domkapitular Ulrich Bonin aus Berlin sprach Mitte November bei der Bructeria.
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